Brexit: Verwendung der „Gewissheit des Einführers“ als Präferenznachweis bei Einfuhren aus UK eher problematisch

//Brexit: Verwendung der „Gewissheit des Einführers“ als Präferenznachweis bei Einfuhren aus UK eher problematisch

Brexit: Verwendung der „Gewissheit des Einführers“ als Präferenznachweis bei Einfuhren aus UK eher problematisch

Der deutsche Zoll weist in einer Meldung vom 5. März darauf hin, dass eine unzutreffende Anmeldung der Präferenz mittels der „Gewissheit des Einführers“ (Codierung „U 117“) i. d. R. nicht mehr nachträglich geheilt werden könne – auch nicht durch die Ausfertigung und Anmeldung einer Erklärung zum Ursprung (Codierung „U 116“ bzw. „U 118“). Ein nachträglicher Wechsel der Art des Präferenzursprungsnachweises von „Gewissheit des Einführers“ auf „Erklärung zum Ursprung“ ist nicht möglich.

Bei Falschcodierung drohen erhebliche Nacherhebungen von Zöllen, auch wenn die Falschcodierung bei Abgabe der Zollanmeldung irrtümlich erfolgt ist. Daher rät der Zoll von einer leichtfertigen Verwendung und Codierung des Präferenznachweises „Gewissheit des Einführers“ („U 117“) ab.

Zur Meldung

2021-04-01T17:46:45+00:00