Der neue „Interoperable Europe Act“ für eine digitalisierte Verwaltung

//Der neue „Interoperable Europe Act“ für eine digitalisierte Verwaltung

Der neue „Interoperable Europe Act“ für eine digitalisierte Verwaltung

Der öffentliche Sektor der EU-Mitgliedsstaaten soll digitaler werden. Um diesem Ziel näher zu kommen, wurde nun seitens der EU-Kommission der „Interoperable Europe Act“ formuliert. Der Gesetzesentwurf wurde am 21. November 2022 vorgelegt.

Was ist der Inhalt des „Interoperable Europe Acts“?

Im Gesetzesentwurf werden vier Säulen beschrieben, um die Interoperabilität der EU-Mitgliedsstaaten und den europäischen Institutionen zu stärken. Dazu gehört unter anderem die Einrichtung eines Vorstands, der eine strategische Agenda für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Behörden ausarbeiten soll.

Chancen für den Handel

Eine engere Vernetzung der Verwaltungsinstitutionen der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten schlägt sich insbesondere auf die Bereiche Zoll, Besteuerung und Transport nieder. Das Bereitstellen von Daten kann hier zu einer enormen Kostenersparnis für Unternehmen und Behörden führen.

Insgesamt wird der EU-Binnenmarkt gestärkt und die Qualität öffentlicher Dienste verbessert.

Wie genau die Zusammenarbeit der Zollbehörden in der EU aussehen wird, ist im Gesetzesentwurf nicht näher beschrieben.

Wir halten Sie hierzu auf dem Laufenden.

 

Quelle: Europäische Kommission (Englisch)

2022-12-01T15:49:13+00:00